MARBURGER SENIOREN-KOLLEG e.V.   
Bildung und Miteinander im dritten Lebensalter





Auf dieser Pinwand finden Sie Informationen zu anderen Veranstaltungen, die uns "ans Herz" gelegt wurden.

(für den Inhalt ist der jeweilige Veranstalter verantwortlich)



Ökumenischen Initiative DENKbar Kirche im Laden. 
Einladungen für die kommenden Vorträge.
Alle Vorträge finden im historischen Rathaussaal Marburg statt.

Info-Flyer DENKbar




Dietrich Bonhoeffer –Glaube, Verantwortung und
Nachfolge in herausfordernden Zeiten

Donnerstag, 21. Mai 2026 um 20 Uhr



Thomas von Aquin und die Wege zur Gotteserkenntnis
Donnerstag, 18. Juni 2026 um 20 Uhr



Das Herder-Institut freut sich ganz besonders Sie zum Vortrag von Harald Rosteck im Rahmen der Ausstellung „Wir wollten frei sein und diese Freiheit uns selbst verdanken.“ - Der Warschauer Aufstand 1944 und seine Pfadfinderpost einladen zu können.

Der Kurator der Ausstellung, Harald Rosteck, erläutert in seinem Vortrag die Entstehung und Hintergründe der Ausstellung.
Dienstag, 28. April 2026, 18:00 Uhr im Sammlungsgebäude des Herder-Instituts, Gisonenweg 5-7, 35037 Marburg
Eintritt zur Ausstellung ist frei.  

Das Herder-Institut freut sich ganz besonders Sie zur gemeinsam mit dem "Marburger Haus der Romantik" veranstalteten Lesung einladen zu können.

Das Fräulein von Scuderi, der Nussknacker und die Automate
Zum 250. Geburtstag von E.T.A. Hoffmann
am Dienstag, 12. Mai 2026, 17:45 Uhr Lesesaal der Bibliothek des Herder-Instituts
Einer der bedeutendsten Schriftsteller der Romantik war Ernst Theodor Wilhelm Hoffmann (1776-1822), der seinen dritten Vornamen aus Verehrung für Wolfgang Amadeus Mozart ersetzte und als E.T.A. Hoffmann bekannt wurde. Der in Königsberg geborene Dichter war zudem auch Jurist, Maler und Zeichner sowie Musiker. Ab 1782 besuchte Hoffmann die reformierte Burgschule und wurde früh in Musik und Zeichnen unterrichtet.
Auf das Jura-Studium folgte 1796 eine Anstellung am Gericht in Glogau. Von dort wechselte er nach Berlin bevor Hoffmann im Jahr 1800 nach Posen versetzt wurde. Weitere Stationen waren Plock und Warschau, wo er neben seinem Hauptberuf als Regierungsrat schrieb, zeichnete und komponierte und eine „Musikalische Gesellschaft“ aufbaute. 1807, mit dem Einrücken französischer Truppen, verlor er seine Anstellung und begab sich erneut nach Berlin.
Ein Jahr später konnte er die Stelle des Kapellmeisters am Bamberger Hoftheater antreten und sich dabei der Schriftstellerei widmen. Als Musikkritiker schrieb er beispielsweise über Ludwig van Beethovens Musik. 1813 begann seine Tätigkeit als Theaterkapellmeister in Dresden, die er bereits 1814 beendete. Nach Berlin zurückgekehrt, fand E.T.A. Hoffmann eine Anstellung am Kammergericht.